Mi. 26. Jun. 2019

Pfingstfest und Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Ockstadt – neues Rauchhaus weiterer Baustein für die Brandschutzerziehung

„Wie viele Feuerwehrleute können da mitfahren?“, „Wie viel Wasser kommt aus dem Schlauch?“ - geduldig beantworten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und Einsatz­abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Ockstadt alle Fragen der Mädchen und Jungen, die sich neugierig die großen Feuerwehrfahrzeuge ansehen und gerne auch darin Platz nehmen. Sie sind gemeinsam mit ihren Eltern und vielen weiteren Besucherinnen und Besuchern zum Pfingstfest der Freiwilligen Feuerwehr Ockstadt e.V. verbunden mit einem Tag der offenen Tür gekommen.Pfingstfest

Erster Vorsitzender Markus Gröninger begrüßte die Gäste herzlich und verwies auf die Spezialitäten vom Grill und aus der Feuerwehrküche, die von den Mitgliedern des För­dervereins zubereitet wurden, ebenso auf das anschließende Kuchenbuffet. „Ich freue mich, dass wieder so viele Interessierte gekommen sind und hoffe auf einen schönen, geselligen Tag bei gutem Wetter bei uns am Feuerwehrhaus“, so der Erste Vorsitz­ende.

Nach der Stärkung mit Gyros, Braten, Pommes und Bratwurst tobten sich die kleinen Besucherinnen und Besucher auf der Hüpfburg und bei Feuerwehrspielen der Jugend­feuerwehr aus, bastelten lustige Feuerwehrfiguren oder ließen sich schminken. Beliebt waren auch die Fahrten mit dem großen Einsatzfahrzeug, das mit den Kindern pausen­los seine Runden durch Ockstadt drehte. Die großen Gäste konnten sich die Ausstat­tung der Feuerwehrfahrzeuge näher ansehen und erklären lassen.

An diesem Nachmittag wurde auch das neue Rauchdemohaus vorgestellt. Der Förder­verein hatte es für rund 3000 Euro inklusive Zubehör angeschafft, um die Brandschutz­erziehung weiter auszubauen. Das einem Spielzeughaus ähnelnde und mit kindge­rechter Ausstattung versehene Rauchhaus hat es in sich. Der Betrachter kann erleben, wie sich der ge­fährliche Rauch im Brandfall verhält, welche gravierenden Folgen geöffnete Türen und welche Vorteile Rauchmelder haben. Ein Nebelerzeuger sorgt dabei für eine realis­tische Verrauchung, echte Rauchmelder geben Warnsignale ab und ein Ventilator demonstriert anschließend die Belüftung des Hauses.

„Es ist gar nicht so einfach, einzuschätzen, wie schnell sich Brandrauch in einem Ge­bäude ausbreitet. Mit dem neuen Haus können wir die damit verbundenen Gefahren erläutern. Es kann bei den Feuerwichteln, in der Jugendfeuerwehr, aber auch in der Einsatzabteilung zu Übungszwecken eingesetzt werden. Außerdem können wir Kin­dergarten- und Schülergruppen, Vereinen, Firmen und älteren Menschen damit das richtige Verhalten im Falle eines verrauchten Zimmers oder Treppenhauses demon­strieren“, erklärt Wehrführer Marcus Kipp. Das Rauchhaus ist sehr detailgetreu gestaltet und alle Haus­haltsgeräte oder Gegenstände, von denen eine Brandgefahr ausgehen kann, sind kenntlich gemacht. „Eindrucksvoll ist auch das auswechselbare Modul „Zimmerbrand“. Durch Austauschen des Schlafzimmers kann die Situation vor und nach dem Brand dargestellt werden“, ergänzt Gröninger.

Zusammen mit dem Rauchdemohaus wurde auch ein Telefon-Notruf-Set angeschafft, mit dem das Absetzen eines Notrufs im Rollenspiel geübt werden kann. Mit zwei funktions­fähigen schnurlosen Telefonen kann mit Kindern die strukturierte Notfallab­frage, die Beantwortung der wichtigen W-Fragen, trainiert werden.

Nicht nur die Jüngsten, auch Bürgermeister Dirk Antkowiak, der das Pfingstfest be­suchte, war fasziniert von dem Rauchhaus und lobte die Anschaffung und die damit verbundene Aufwertung der Brandschutzerziehung. Er ließ sich von Wehrführer Marcus Kipp, dem ehemaligen stellvertretenden Wehrführer Mathias Henritzi und neu­em stellvertretenden Wehrführer Steffen Rehde alle Funktionen ausführlich erklären. An diesem Nachmittag hörte man oft das Piepsen der Rauchmelder des kleinen Hauses, erstaunte Rufe der Kinder und pausenlos „qualmten“ die Zimmer, bevor die Gäste, nach einem Besuch des abwechslungsreichen Kuchenbuffets, den Heimweg antraten.

 

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