Fr. 24. Mai. 2019

Spanferkelessen der Freiwilligen Feuerwehr Ockstadt

 

150 Kilogramm brachte „Schnäuzchen“ einmal auf die Waage. Das Ferkel spendete sein Fleisch dem Spanferkelessen des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Ockstadt Ende Februar. Erster Vorsitzender Markus Gröninger konnte im voll besetzten Feuerwehrgerätehaus viele Mitglieder der Einsatzabteilung und des Feuerwehrfördervereins, befreundete THW- und Feuerwehrkollegen und Vertreter der Friedberger Stadtpolitik und -verwaltung, darunter auch Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, Bürgermeister Dirk Antkowiak, Ortsvorsteher Günther Weil, Ordnungsamtsleiter Jürgen Schlerf und Stadtbrandinspektor Michael Stotz begrüßen.Spanferkelessen 2019

Er dankte den Spendern des diesjährigen Spanferkels, Feuerwehrkameraden Martin Künze und Jörg Weitzel, die einen halbrunden und runden Geburtstag gefeiert hatten sowie Jürgen Schlerf, Michael Stotz und Lothar Dönges, die je 50 Liter Bier gestiftet hatten. Ein weiterer Dank ging an Ferkelzüchter Josef Schaupp, der das Schwein gepflegt und zur Verfügung gestellt hatte sowie an Jens Steinhauer von der Firma Hinnerbäcker, bei der das Fleisch im Backofen zubereitet werden darf.

Der Duft von über 15 Litern würziger Soße, die Lothar Gröninger hergestellt und mit feinen Zutaten veredelt hatte, lag in der Luft, als das Spanferkel-Zubereitungsteam die riesigen Metallwannen mit zartem Fleisch hereintrug. Karlheinz Mörler und Martin Künze hatten das Schwein wenige Tage zuvor zum Schlachtbetrieb nach Gambach gebracht. Am Freitagmorgen wurden die zerlegten Stücke bei der Metzgerei Herold in Friedberg von Jörg Kubitz, Christian Dienst und Karlheinz Mörler gewürzt und zu Braten verarbeitet. Am Nachmittag garte dieser über fünf Stunden im Hinnerbäcker-Backofen in Berstadt, bis er zum Verzehr bereit war. Die Mühe hatte sich gelohnt, denn allen Gästen schmeckte es hervorragend.


Spanferkel-Laudator Uli Henritzi berichtete anschließend amüsant und ausgefeilt gereimt über den Werdegang des Ferkels und seine Namensgebung. „Schnäuzchen“ war ihm ganz spontan über Nacht eingefallen. Nachdem gemeinsam auf das Schweinchen gesungen und angestoßen worden war, ehrte er gemeinsam mit dem Ersten Vorsitzenden Karlheinz Mörler für 10 Jahre Helferdienst im Spanferkel-Team. Ebenso Jens Steinhauer stellvertretend für die Firma Hinnerbäcker, die seit 25 Jahren ihren Backofen zur Verfügung stellt. Uli Henritzi reimte passend dazu: „Unser Spanferkel schmeckt so lecker, denn es wird gebraten vom Hinnerbäcker. Und das schon seit 25 Jahr‘, ach, ihr seid so wunderbar.“


Der Abend endete gutgelaunt nach dem einen oder anderen Kirschwasser und Nachschlag an köstlichem Spanferkelbraten. Im nächsten Jahr wird das Ferkel von der Ockstädter Firma Floodwave Light and Sound gespendet, die dann ihr 10-jähriges Unternehmensjubiläum feiert.

 

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